Buchhaltung

Die Buchhaltung ist die finanztechnische Schaltzentrale in Ihrem Unternehmen. Hier werden alle Geschäftsvorfälle lückenlos erfasst und dokumentiert.

Bei der Auswahl, der für Sie optimalen Buchhaltungssoftware sollten Sie sich zunächst versichern, dass die Software allen aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Software sollte unbedingt die Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBs) entsprechen sowie die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) einhalten. 

Alle namhaften Hersteller haben Ihre Software testen lassen und verfügen über ein sogenanntes GoB-Testat. Darauf sollten Sie unbedingt achten. Denn eine fehlerhafte Buchhaltung hat weitreichende Folgen: Schwierigkeiten mit dem Finanzamt, Probleme mit der Liquidität, Forderungsausfälle – und wenn es im Fall der Insolvenz ganz schlecht läuft, drohen sogar Geld- oder Freiheitsstrafen.

 

Pflicht zur Buchführung

Zur doppelten Buchführung (inkl. Gewinn- und Verlustrechnung) verpflichtet sind alle Kaufleute: Das sind Unternehmer, die ein selbstständiges Handelsgewerbe betreiben; Einzelunternehmen; Offene Handelsgesellschaften (OHG) und Kommanditgesellschaften (KG) sowie alle Kapitalgesellschaften (GmbH, AG).

Für Nicht-Kaufleute gilt die Buchhaltungspflicht, wenn der Gewinn aus einem Gewerbebetrieb über 50.000 Euro liegt, oder der Umsatz über 500.000 Euro steigt (beides bezogen auf ein Kalenderjahr). Außerdem müssen Personengesellschaften oder Einzelunternehmen eine doppelte Buchführung vorweisen, sobald sie sich freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen. 

 


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