Tipps Buchhaltungssoftware:

Zunächst sollten Sie sich vergewissern, ob Sie der Buchführungspflicht nach Handels- oder Steuerrecht unterliegen. Sollten Sie bisher keine Software- oder Buchhaltungserfahrung haben, dann holen Sie sich unbedingt Rat bei einem IT-Fachmann mit Kenntnissen im Bereich Buchhaltung.

Fragen Sie den Fachmann nach

  • ob alle gesetzlichen Anforderungen in der Software enthalten sind und ob die Software zertifiziert ist nach GoB.
  • Sind die neuen Vorgaben im Rahmen der E-Bilanz berücksichtigt.
  • Falls Sie bereits eine Softwarelösung haben, sollte es Schnittstellen zur Übergabe der bestehenden Daten in das neue System geben.
  • Gibt es ein Schulungsangebot.
  • Wie jedes technische Gerät, sollte auch eine kaufmännische Software regelmäßig gewartet und aktualisiert werden. Fragen Sie nach einem Wartungsvertrag oder einem Update-Service?
  • Fragen Sie nach einer Testversionen um sich selbst eine Meinung vom Leistungsumfang machen zu können.
  • Auch zu technischen Fragen gibt Ihnen der Fachmann sicherlich kompetent Auskunft. Dies ist umso wichtiger, wenn Sie eine Netzwerkinstallation benötigen. Achten Sie unbedingt darauf, dass alle vom Hersteller vorgeschriebenen Systemvoraussetzungen erfüllt sind!

Praxis-Tipp:

Eine Finanzbuchführung allein reicht nicht aus, um die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung zu erfüllen. Zu einer kaufmännischen Buchführung gehören den Verhältnissen des Betriebs entsprechende Nebenbuchhaltungen, damit jederzeit ein ausreichender Einblick in die wirtschaftlichen Gegebenheiten des Unternehmens möglich ist.

Die EDV-Buchführung lässt es am besten zu, die Finanzbuchführung durch geeignete Software mit betriebsbezogenen Nebenbuchhaltungen wirksam zu ergänzen.

Fast jeder Betrieb benötigt zusätzlich an Nebenbuchhaltungen:

  • eine Debitorenbuchführung,
  • eine Kreditorenbuchführung,
  • eine Anlagenbuchführung,
  • eine Lohnbuchführung.

  

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